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Murphy's Law

..aller Anfang ist schwer

Murphys Gesetz besagt, das alles was schief gehen kann schief geht und dann auf die schlimmste Art und Weise, die es nur gibt. Ich denke mal, ich bin derzeit das beste Beispiel für Murphys These.. aber beginnen wir von Vorne. Am Anfang wirkte alles noch so hoffnungsvoll.. Naja so hoffnungsvoll wie ein heftiger Streit, eine aufgelöste Verlobung sein kann, eine Flucht aus der Wohnung mit einer Sporttasche und keiner Ahnung wo man hin soll. Nachdem ich meine Familie in mein desaströses und nicht mehr vorhandenes Liebesleben involvieren wollte, wandte ich mich an die einzige Person, auf die ich mich stets verlassen konnte. Indigo, meine beste Freundin und die Person, die mich noch heute damit aufzieht, dass ich mich vor versammelter Belegschaft und meinem damaligen Schwarm auf der Geburtstagsfeier meine kleinen Schwester übergeben hatte. Zu meiner Entschuldigung, ich war 7, hatte zuviel Schokoladenkuchen und Indigo musste selber von dem zuviel genaschten Kuvertüre kotzen..

Aber Indigo lebte derzeit in New Sim City und so konnte ich nicht notgedrungen bei ihr unterkommen, da ihre verstorbene Großmutter jedoch ein kleines Häuschen besaß, bot sie mir an dort unterzukommmen. Die Schlüssel lagen hinter dem Rosenbusch unter einem Stein. Nun, das war kein sonderlich gutes Versteck, aber wenn man beachtete das es nur einen Rosenbusch und einen Stein dahinter gab. Aber gut, da dieses Häuslein mit halbverwelktem Busch, dem klapprigen Briefkasten und dem rostigen, Schweinchenrosa-farbenen Jugendrad aus dem 70gern keinen sonderlich lukrativen Eindruck für Einbrecher und Gelegenheits-Raubmörder machte, würde mir bestimmt nichts passieren, zumal es ansonsten eine sichere und gutsituierte Gegend war.

Ich machte mich also darauf an, den "Garten" mit meinen Händen umzujäten und fand nach 10-minütigem umgraben endlich die Haustürschlüssel, nachdem der platinblonde Postjunge, mir schon einige Zeit über die Schulter blickte. Ich teilte ihm daraufhin mit, das ich vom Wissenschaftlichen Institut war und das ich Gedenke in meinem Vorgarten Fleischfressende Kuhpflanzen zu züchten. Ich hoffe ich hatte den kleinen Kerl nicht zu sehr verstört.

Nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte, trat ich sofort in eine kleine Küche, skeptisch blickte ich mich um und betrachtete die Küchenzeile mit dem alten Herd und dem Kühlschrank der Geräusche wie eine Boing 747 machte. Nun gut, das war nicht die modernste Einrichtung und Indigos Omi schien wohl Angst vor Waschbecken zu haben. Wenigstens gab es ein Bad, dass ich zum Geschirrspülen verwenden konnte. In der Uni hatten wir unser Geschirr ja auch immer in der Badewanne gestapelt, dachte ich pragmatisch und machte mich weiter auf Hauserkundung.

Doch als ich das Bad betrat, trat mich der Schlag. Es fehlte weder Dusche noch Badewanne, einzig ein Waschbecken aus dem nur kaltes Wasser kam und ein unsicher aussehnder Porzellantron. Nicht einmal einen Klopapierhalter gab es hier. Sollte ich meine Hygienartikel auf dem Boden stapeln? Durchatmen Lakshmi, tief durchatmen. Es ist nur vorrübergehend! redete ich mir ein und trat durch die angrenzende Tür um den nächsten Raum des schreckens zu erkunden.

So das reichte, ich musste Indigo anrufen, sie konnte doch nicht erwarten das ich mein schönes weiches Designer-Bett gegen ein altes quietschendes Bett in eimem Zimmer mit Billy The Kid Tapete verbringe das nach Knoblauch und Mottenkugeln riecht. Ich tippte Indigos Nummer in mein Handy und wartete auf das Freizeichen.

"Indigo!" jammerte ich in den Hörer noch bevor ihre fröhliche Stimme Hallo flöten konnte. "Wie kannst du mir das antun? Ich bin deine beste Freundin. Wir haben uns Blutschwesternschaft geschworen!" "Das war nur Marmalade und wir waren 8." "Das zählt trotzdem!" entgegnete ich und sprach weiter, noch ehe sie zu Wort kommen konnte.

"Das Haus deiner Großmutter ist der Horror, ich kann damit leben, dass der Kühlschrank bis ins Schlafzimmer hörbar ist, auch das sie keinerlei Stühle und Esstisch besitzt, mit der hässlichen Couch und dem alten Fernseher komme ich auch klar, auch das deine Oma eine Phobie gegen Santiäre Anlagen besitzt, aber ich werde definitiv nicht in diesem harten Bett mit der Augenkrebserregenden Tapete schlafen!" Ich hatte mich mal wieder in Rage geredet und hörte wie Indigo auf der anderen Seite der Leitung seufzte, den Hörer kurz vom Ohr nahm und etwas fluchte. "Das hab ich gehört!" "Lucky Schatz, beruhige dich" versuchte sie mich zu besänftigen. "Atme erst mal ruhig ein." Ich tat wie befohlen und hörte mir dann erstmal 15 Minuten an, dass ich mich nicht wie eine verwöhnte Haris Pilton benehmen sollte. "Du bist herzlos!" "Du doch genauso, was hast du denn mit Adam gemacht?"

Da war ich sprachlos. "Ich.. äh.. du weißt doch.." Meine Stimme wurde leise bis, wir uns ganz anschwiegen und das einzige Geräusch mein aufgebrachtes Atmen (und das surren des Kühlschrankes) war. "Hör zu Lux, ich bin in einer Woche wieder da, dann überlegen wir uns gemeinsam etwas. Solange musste du im Haus meiner Oma leben, es sei denn du willst doch zu deinem Vater gehen?" Ich biss mir auf die Lippen. "Ich werde es überleben." "Braves Mädchen." Nachdem ich mir den Frust von meiner Seele geredet habe ging es mir etwas besser. "Und du kommst zurück, hast du gesagt?" "Ja in einer Woche, hab das Examen endlich bestanden. Nach drei Anläufen!" Ich hörte sie kurz kichern. "Ich glaub meine Eltern wären sonst verrückt geworden wenn sie mir noch ein Semester finanzieren müssen." Und damit waren wie gänzlich vom Thema abgewichen und ich warf mich auf das unbequeme Bette und sorgte dafür das meine Telefonkosten wieder mal um einen beachtlichen Betrag anstiegen. 1.2

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Dies ist Homepage zu meinem Sims 3 Projekt Single, welches aus ihrer eigenen Sicht erzählt wird. Näheres über das Sim-Singleprojekt könnt ihr HIER oder HIER erfahren, allen anderen wünsche ich viel Spaß beim lesen.

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